aus den Klassen

Weihnachten im Schuhkarton 2020

Auch dieses Jahr nahmen viele Klassen unserer Schule an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ teil. Wir hoffen, damit viel Freude zu verschenken.

Unsere Insekten-AG

„Wenn die Biene von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch ein Jahr zu leben“ (Albert Einstein angeblich)[1]

Bienen und Insekten gelten als wichtige Lebewesen für die Bestäubung von Pflanzen. Eine Wildbiene bestäubt bis zu 5000 Blumen und liefert Nahrung für zahlreiche Tiere, wie heimische Vogelarten, Frösche sowie Igel.[2]

Ohne sie ist das Leben von Tieren, Menschen und Pflanzen – des gesamten Ökosystems – bedroht.

Messdaten einer berühmten Krefelder Studie bestätigten einen drastischen Rückgang von Insekten, wie Bienen und Schmetterlingen (Biomasse), im Westen von Deutschland 76% innerhalb von 27 Jahren. Dabei sind 348 von 30000 Arten bereits ausgestorben und 3000 gelten als gefährdet.[3]

Als Ursache werden vor allem die Klimaerwärmung, der Einsatz von Pestiziden oder Wachstumsmitteln in der Agrarwirtschaft sowie die Reduzierung der Lebensräume der Tiere vermutet. Als weitere Auslöser für das Insektensterben wird der Anbau von Monokulturen in Betracht gezogen.[4]

Beschreibung und Maßnahmen des Projekts „ein Haus für Insekten“

Die Kinder der Albert-Schweitzer Schule sind sich ihrer Verantwortung für den Planeten bewusst. Ziel ist es den Insekten ein Stück Lebensraum zurückzugeben, die Insektenpopulation zu erhöhen und sie zu schützen. Dazu starten die ausgewählten „Insektenverträter“[5]der Klassenstufen 3-4 das Projekt „ein Haus für Insekten“.

Um auf das Projekt aufmerksam zu machen, informieren die „Insektenvertreter“ die Schülerinnen und Schüler der unterschiedlichen Klassenstufen und begeistern sie ebenfalls dafür. Thematisch stellen sie den Nutzen der Insekten dar-„Warum brauchen wir Insekten?“, das Insektensterben-„Wer oder was ist dafür verantwortlich?“ und das Schulhofprojekt-„Was kannst du tun?“ vor. Die Idee und Umsetzung kann somit auch außerhalb der Schule, in die Familie und den Alltag der Kinder, integriert werden.

In diesem Zusammenhang werden im Kunstunterricht und in Kooperation mit den Eltern sog. „Insektenhotels“ produziert, künstlerisch gestaltet und auf dem Schulhof aufgestellt. „Im Insektenhotel können einzelne Insekten einziehen und das ganze Jahr ein Zimmer „mieten.“[6] Des Weiteren liefern diese „Hotels“ (siehe Foto) den Tieren Nistangebote zum Fortbestand, die sie in der industriell und asphaltiert geprägten Umgebung oftmals vermissen. So können die abgelegten Larven der Tiere ungestört zu neuen Insekten heranwachsen. Folglich bieten die Hotels einen Unterschlupf und schützen den Lebensraum für die nützlichen Lebensbewohner.[7]

Befüllt werden die Unterschlupfe aus recycelten und natürlichen Materialien (Dachziegel, Holz, Bambus/Schilf, Stroh). Unterteilt man die verschiedenen „Zimmer“ durch Holztrennwände auf mehreren Etagen, können neben Wildbienen oder Marienkäfern, Schmetterlinge in das Insektenhotel einziehen.

Quelle: pixabay.comhttps://www.geo.de/geolino/basteln/21688-rtkl-bunte-nisthilfen-wir-bauen-insekten-dosen

Bunt bemalte Dosen dienen als kleine Variante des Insektenhotels und können ebenfalls den Schulhof, Garten oder Balkon der Kinder verschönern.

Ohne eine schmackhafte Blumenwiese würden diese Insektenhotels jedoch vermutlich unbewohnt bleiben. Ein Teil des weitläufigen Schulhofs der Albert-Schweitzer Schule wird daher für das Projekt mithilfe von vielfältigen Wildblumen (u.a. Mohn, Lavendel, Kamille) bepflanzt. Diese werden selbstverständlich nicht chemisch behandelt oder gedüngt.[8]

Insekten finden folglich abwechslungsreiche Nahrung und neue Lebensräume.

Aufgrund der Coronaferien haben die Kinder der Notbetreuung das Projekt tatkräftig unterstützt. 

Die Insekten-AG bedankt sich für das Budget in Höhe von 500,00 Euro durch die Teilnahme des 3malE Schulwettbewerbes 2020 von Innogy. Weitere Informationen über das Projekt unter: www.3male.de

Literaturangaben

Christian Schwägerl. ARTENVIELFALT:Was wir über das Insektensterben wissen – und was nicht“. In: Spektrum der Wissenschaft.Mannheim 2019, S. 38-45.

Schwingbauer, Sonja: Wo die wilden Nützlinge wohnen: Gärtnern für eine bunte Tier- und Pflanzenwelt. Innsbruck 2019.

Sonntag, Joachim : 2025 – Das Endspiel: Der Alptraum für unsere Kinder. E book 2019.

Stringl, Werner: Insektenhotels: Für Balkon, Terrasse und Kleingarten – Gestalten Sie die Außenbereiche insektenfreundlich und lernen Sie Ihre Hotelgäste kennen. Freiburg 2019.

http://www.insekten-hotels.de/, Abruf: 02.01.2020.

Bildmaterial                              

Quelle: Pixabay.com

https://www.geo.de/geolino/basteln/21688-rtkl-bunte-nisthilfen-wir-bauen-insekten-dosen


[1]Vgl. Sonntag, Joachim : 2025 – Das Endspiel: Der Alptraum für unsere Kinder. E book 2019. S.157.

[2] vgl.ebd.

[3]Vgl.Christian Schwägerl. ARTENVIELFALT:Was wir über das Insektensterben wissen – und was nicht“. In: Spektrum der Wissenschaft. Mannheim 2019, S. 38-45.

[4] Vgl. Sonntag, Joachim : 2025 – Das Endspiel: Der Alptraum für unsere Kinder. E book 2019. S.157.

[5] 2 Kinder pro Klasse nehmen am Projekt teil, welches durch eine Lehrkraft geführt wird.

[6] http://www.insekten-hotels.de/, Abruf: 02.01.2020.

[7] Vgl. Stringl, Werner: Insektenhotels: Für Balkon, Terrasse und Kleingarten – Gestalten Sie die Außenbereiche insektenfreundlich und lernen Sie Ihre Hotelgäste kennen. Freiburg 2019.

[8] Schwingbauer, Sonja: Wo die wilden Nützlinge wohnen: Gärtnern für eine bunte Tier- und Pflanzenwelt. Innsbruck 2019

Karneval 2020

Am Freitag, 21.02.2020 hieß es Helau und Alaaf
an der Albert-Schweitzer-Schule.
Es war ein buntes Treiben in allen Klassen. Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch Lehrer waren kreativ kostümiert. Die Klassenräume waren farbenfroh geschmückt
mit Girlanden und Luftschlangen. Nach einer kleinen thematischen Auseinandersetzung mit Faschingsmaterialien und Arbeitsblättern wurde getanzt, gespielt und genascht. Eine lange Polonäse erstreckte sich über den Schulhof. Es war ein besonderer und lustiger Schultag.

Alle Beteiligten hatten viel Spaß!
Am Mittwoch kann nun die Fastenzeit beginnen.